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Vorträge

QUERDURCH - Geschichten vom (Über)leben aus Asien, Sachsen und Südamerika

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Während die meisten Vorträge eine spezielle Reiseroute oder ein bestimmtes Land zum Thema haben, verbindet der erste Teil des Vortrags der Chemnitzer Outdoor- und Survivaltrainer Ilka Sohr und Torsten Roder Kontinente, Landschaften und Kulturen. Sie zeigen eine bunte Mischung aus Reisezielen und Fortbewegungsmöglichkeiten ihrer letzten 15 Reisejahre rund um den Globus. Da es für Alles ein erstes Mal gibt, das finanzielle Budget minimal ist und die Regenzeit eh alle Planungen über den Haufen wirft, war unterwegs immer Improvisationstalent und Kreativität gefragt. Mit viel Humor berichten Sie von ihren geliebten "öffentlichen" Verkehrsmitteln, von Kulinarischem, Tierischem und Katastrophalem. Aber auch von Abenteuern und kleinen Geschichten am Rande, die das (Über)leben in Asien, Sachsen und Südamerika so spannend machen. So erkennt man überrascht, dass das (Über)leben in der Sächsischen Wildnis mitunter die größere Herausforderung darstellt.

Querdurch die "Tierra Humboldtiana" führt uns der zweite Teil in den Süden Venezuelas. Als Tramper auf einem schmalen Bongo begleiteten die beiden eine Händlerfamilie im Grenzgebiet Brasilien, Venezuela, Kolumbien. 900 Kilometer fuhren sie vom Orinoko über den Rio Casiquare in den Rio Negro. Alexander von Humboldt war der Erste, der diese natürliche Verbindung (Bifurkation) von Amazonas und Orinoko wissenschaftlich nachweisen konnte. Aus den veranschlagten 15 Tagen wurden mehrere Wochen.
Aber nicht nur heitere, auch ernste Töne werden angeschlagen. Seit 2005 steht nicht das eigene (Über)leben im Mittelpunkt für die beiden Sachsen. Ilka Sohr und Torsten Roder leiten im Rahmen des Projektes Regenzeit e.V. ihre eigenen Hilfsprojekte im bolivianischen Dschungel. Der eigene Schutzwald mit einer Wiederauswilderungsstation, Projekte zur Schaffung von Verdienstalternativen, mediale Aufklärung und die medizinische Versorgung der indigenen Volksgruppen der Tsimane und Mosetene bestimmen ihre Reisen.

Auf Wunsch kann dieser Part auch durch den Vortragsteil über die Besteigung des Ayantepuis (siehe Vortrag Amazonien Teil zwei) ersetzt werden bzw. kann der Bericht über die Arbeit im Bolivianischen Regenwald (Medizinische Hilfe und Wildtierstation) durch anschauliche Details zum Thema Leben und Arbeiten im Dschungel auf informative aber auch unterhaltsame Art erweitert werden.

(HDAV)

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