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Survival

Die Kunst zu überleben oder

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Jeder interpretiert das Wort Survival und alle damit in Verbindung stehenden Aktivitäten anders. Der Begriff Survival ist dehnbar wie Gummi. Für den Einen ist es die größte Herausforderung seines Lebens, auf dem Klo sitzend zu merken, dass das Toilettenpapier gerade alle geworden ist. Für den andern ist es die größte Erfüllung, Regenwürmer fressend, nackt durch den Dschungel zu gehen. In beiden Fällen haben wir nichts Wesentliches gelernt! Unserer Meinung nach gibt es zwei Hauptkategorien, in die sich das Thema Survival unterteilen lässt. Da ist zum einen der klassische Notfall. Person X stürzt mit dem Flugzeug auf einer einsamen Insel ab, überlebt natürlich unverletzt, klaut der Stewardess den Tampon und entzündet damit ein Feuer. So oder ähnlich wird ein Notfall sehr medienwirksam in Szene gesetzt. Aber mal ehrlich, keiner wird sich bei einem Autounfall in den Straßengraben setzen, mit dem Feuerbohrer oder Magnesiumstein ein Lagerfeuer entzünden und das Wasser aus dem Strassengraben mit dem selbstgebauten mechanischen Filter entkeimen und trinkbar machen. Nein, wir hier in der Zivilisation nehmen unser Handy und rufen Hilfe herbei. Warum aber dann überhaupt sich noch mit diesem Thema beschäftigen? Ganz einfach; uns geht es darum, längst verlernte Instinkte zu wecken. Also zu handeln, ohne erst stundenlang darüber zu debattieren - genau wie beim Auto fahren, einfach die Kupplung treten und den nächsten Gang rein. Ziel soll es sein, verschiedene Handlungsweisen klar, systematisch und nachvollziehbar zu erklären. Wir wollen eine Survivalsituation bewusst erleben, um später ohne Anleitung in unserer zivilisierten Welt mit so wenig wie möglich Highendausrüstung auszukommen.

Den Blick für das wesentliche finden, "back to the roots" und sich nicht vom nachmittäglichen Unterhaltungswahnsinn bekannter TV-Sender einlullen lassen. Oder, was noch erstrebenswerter wäre, hinauszugehen in andere Länder, andere Landschaftsformen kennen zu lernen und zu versuchen, andere Kulturen begreifen zu wollen und vor allem, sich darauf auch einzulassen. Als Rucksackreisender hat man unendlich viele Möglichkeiten, Sinnvolles und Gutes zu tun. Andererseits bekommt man einen sehr interessanten Blickwinkel auf unsere gut behütet Wohlstandsoase Deutschland. Soweit der Hintergrund.
Was ist nun wirklich wichtig? Zunächst geht es uns in erster Linie um vier wichtige Dinge, deren Inhalt wir kurz und knapp stichpunktartig erläutern möchten:

WASSER - ein Riesenthema dessen Wichtigkeit nicht erwähnt werden muss.

FEUER und ZUNDER - viele Methoden sind bekannt, die in unseren Augen praktikabelsten, schnellsten und wirkungsvollsten werdet ihr kennen lernen und natürlich nachher in "Perfektion beherrschen" und anwenden müssen.

NOTUNTERKUNFT und NOTLAGERBAU - Aufbau und Einrichten, ob unter dem Fels oder im Wald - Schlaf und Erholung für den Körper - das Wichtigste, neben dem Trinken, für den Surviver (selbstverständlich ohne frisches Geäst zu verwenden oder gar Bäume zu fällen).

ORIENTIERUNG - wir wollen keine vier Tage am selben Platz bleiben, aber auch nicht die dreifache Strecke gehen; Zurechtfinden mit dem GPS Hightech-Gerät bis hin zu einfachsten Mitteln, sich über die Himmelsrichtungen klar zu werden.

Viele, viele "Randthemen" werden behandelt und können auf andere oder ähnliche Situationen projiziert werden z.B.:

SCHLACHTEN - Ihr erlernt das Ausnehmen an einem von uns mitgebrachten Hasen (Wildern, Jagen und Fallenstellen ist in Deutschland verboten), lernt, dass der Verzehr von nicht gerade tischüblichen Speisen kein Problem sein wird.

ABSEILEN - mit und ohne technische Hilfsmittel fünf, zehn oder fünfzehn Meter am freihängenden Seil? Ihr traut euch zu, was vorher unmöglich erschien. Eine schöne Übung, um seine Angstschwelle immer mehr zu verlagern und auf andere Situationen, vor allem auf Reisen anzuwenden. ...außerdem Knotenkunde, Dülversitz, Sachsensitz und co...

REISEVORBEREITUNG - 90 Minuten Theorie. Ist es sinnvoll, die vom "Globetrotter" angebotene Bananenfrischhaltebox in den Rucksack zu packen oder doch eher nicht? Vieles über Visa-Bestimmungen, Versicherungen, Geld, Schlafsäcke, Rucksäcke und Klamotten von A bis Z (keine Verkaufsveranstaltung, sondern eine geballte Ladung Wissen durch Erfahrung der zurückliegenden REGENZEIT-Reisejahre, natürlich ohne Sponsor.

Weitere Themen während der verschiedenen Kurse können sein:

    • NAHRUNGSZUBEREITUNG
    • FLUSSQUERUNGEN
    • ÜBERWINDEN VON HINDERNISSEN
    • Bau von FLOß und NOTBOOT
    • selbständig durchzuführende GELÄNDEMÄRSCHE mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden
    • nicht zu vergessen die abendlichen KULTURPROGRAMMPUNKTE am Lagerfeuer, einmal von uns selbst gestaltet und einmal vom SIR VIVAL (nicht persönlich)

In den letzten acht Jahren hatten wir über 2000 Teilnehmer aus dem In- uns Ausland!
Viele unvergessliche Erlebnisse und Freundschaften sind daraus entstanden... z.B. 2002 La Paz, Bolivien im Internetkaffee: Hinter uns reden zwei tiefsten sächsischen Slang, nach einigem Hin und Her erkennen wir uns wieder. Die beiden Zwickauer hatten 1998 einen Survivalkurs bei uns absolviert?

Teilnehmerbericht zum Survivalkurs lesen...

Leistungsbeschreibungen, Termine, Preise, Treffpunkte, Anforderungsprofile und Bildberichte finden Sie unter: www.aktivreiseteam.de

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